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Leifhelm Hans

Hans Leifhelm (Pseudonyme: Hermann Brinckmeyer, Konrad Overstolz, Johannes Heinrich), geb. am 2.2.1891 in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen), gest. am 1.3.1947 in Riva del Garda (Italien). 3 Geschwister, Stiftsches Humanistisches Gymnasium, Abitur 1911, Studium der Medizin in Straßburg (aus finanziellen Gründen Aufgabe des Studiums), Studium der Staatswissenschaften an der Unversität Innsbruck, dann in Wien, Weiterstudium in Berlin, unterbrochen durch die Einberufung, während des 1. Weltkriegs aufgrund der schwächlichen Konstitution in einer Schreibstube, 1913 erster Besuch in der Steiermark während einer Italienwanderung mit seinem Freund Heinrich Lersch, 1914 Soldat, 1917 erste Ehe mit der Grazerin Sophie Hennicke (1890-1945), eine Tochter (Elfriede), 1917 Redakteur beim Eisenbahnersyndikat, 1918 Fortsetzung des Studiums an den Universitäten Bonn und Heidelberg, Promotion in Heidelberg, 1919 Redakteur an der Münchner Kunstzeitschrift "Wieland", nach Arbeitslosigkeit 1923 Umzug nach Graz, 1923 Berufsberater, bald Leiter des Arbeitsamtes, 1930 Berufsberater im Arbeitsamt Dortmund, ab 1932 bis Jänner 1933 Lehrer für Volkswirtschaftslehre und Sozialpolitik in Düsseldorf, arbeitslos, 1933 Unterricht in Graz, 1934-38 freier Schriftsteller, Herausgeber der "Deutschen Bergbücherei"; wendete sich gegen die NS-Begeisterung seines Freundes Heinrich Lersch, Scheidung 1933 (Sophie L. stirbt 1945 als Kommunistin im KZ); 1933-1935 wieder in Graz, 1935 Rückzug nach Neumarkt, dann nach Italien, April bis Juni 1938 Kur im Istituto Regina Elena in Rom, dann in Marino Laziale in den Albanerbergen, 1939-42 Nachfolger von Felix Braun an der Universität in Padua, Verschlechterung der Krankheit, in Malcesine und dann am Ospedale Civile in Riva am Gardasee; in den letzten Lebensjahren in großer Armut, Betreuung durch die Lehrerin Beppina Mazzi, Tod durch Enzephalitis.

Bestand

Umfang: 3 Archivboxen

Inhalt:

Werke, Korrespondenzen, Lebensdokumente.

1 Tagebuch 1929/30 (ca. 30 Seiten), 1 kleines Buch mit Gedichtreinschriften (ca. 25 Seiten), 8 kleine Notizbücher mit Terminvorschlägen, Adressen und einigen Gedichtentwürfen;

10 Notizbücher

umfangreicher Briefwechsel mit seiner Frau (ca. 1934-1937): ca. 200 Briefe an und 340 Briefe von Fernande Leifhelm, geb. Prissé; 80 Briefe an und 15 Briefe von Heinrich Lersch; 6 Postkarten und ein Brief von Felix Braun, 2 Briefe und eine Postkarte an Fernande Prissé-Einspinner von Felix Braun.

Bearbeitungsgrad: Der Bestand ist groberschlossen.

Signatur: FNI-LEIFHELM

Lauf-/Kernzeit: 1891-1947

Sperrvermerk: Benutzung ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke

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