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Literaturhaus Graz

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Qualität, Vielfalt und Gegenwartsbezug sind die Leitgedanken des Literaturhauses Graz. Von annähernd einhundert Veranstaltungen pro Jahr sollen möglichst viele Besucherinnen und Besucher angesprochen werden und darunter auch solche, die bislang an Literatur weniger interessiert waren. Im Bereich der Vorstellung literarischer Neuerscheinungen wird auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen steirischen und Grazer, österreichischen, deutschsprachigen und internationalen Autorinnen und Autoren Wert gelegt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt, vorgegeben auch in der geographischen Lage der Stadt, auf dem Raum Südosteuropa.

Über das Format der klassischen Lesung hinaus versteht sich das Literaturhaus Graz als diskursiver Raum: Gespräche, Vorträge, Diskussionen, Performances und alle gegenwärtigen Formen der Vermittlung und Reflexion von Literatur haben hier ihren Platz. Ausgehend vom Gedanken, dass ein Literaturhaus nicht allein die aktuelle, sondern auch die historische Vielfalt des literarischen Schaffens und seine Relevanz für die Gegenwart zu zeigen und zur Diskussion zu stellen hat, bietet das Literaturhaus Graz in seiner Programmgestaltung ein breites Spektrum literarischer Formen und Ausdrucksmöglichkeiten. Neben dem Roman wird Lyrik, neben dem Gängigen Eigenwilliges und neben der Erwachsenenliteratur mit dem Festival bookolino ein renommiertes Kinder- und Jugendprogramm geboten.

Seit Herbst 2015 haben sich am Literaturhaus Graz neue Formate etabliert, die in besonderer Weise den Konnex zur Forschungstätigkeit des Franz-Nabl-Instituts schaffen: Die Reihe „Klassiker revisited“ wurde gemeinsam mit LehrerInnen entwickelt und richtet sich an SchülerInnen der Oberstufe, ohne das allgemeine Publikum auszuschließen. Auf der „Montagsbühne“ treffen junge Autorinnen und Autoren zusammen. „Thementage“ kombinieren eine Abendveranstaltung mit studentischen Workshops.

Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat das Literaturhaus Graz eine ganze Reihe beachtenswerter Publikationen hervorgebracht. Darunter besonders hervorzuheben ein Band anlässlich seines 10jährigen Bestehens sowie die Reihe „edition graz“, in der von 2007 bis 2013 zahlreiche renommierte, aber auch junge Autorinnen und Autorinnen publiziert wurden. Im Jahr 2015 wurde auf der neuen Homepage des Hauses ein Blog eingerichtet, auf dem begleitend zum Veranstaltungsprogramm des Hauses essayistische und literarische Arbeiten erstpubliziert werden. Olga Flor, Valerie Fritsch, Max Höfler und Cordula Simon liefern derzeit regelmäßig originale Beiträge.

 

 

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Kontakt

Franz-Nabl-Institut
Elisabethstraße 30/I, 8010 Graz

+43 (0)316 380 - 8360 (Sekretariat)
+43 (0)316 380 - 8367 (Bibliothek)
+43 (0)316 380 - 9793

Mo-Do 9-12, 13-17, Fr 9-12
Mo-Mi 9-13, Do 9-17 Uhr (Bibliothek)

Standort

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