Beginn des Seitenbereichs: Unternavigation:

Ende dieses Seitenbereichs.
Zur Übersicht der Seitenbereiche.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:

Neuigkeitensuche

Ende dieses Seitenbereichs.
Zur Übersicht der Seitenbereiche.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

„Ich denke ja garnichts, ich sage es ja nur.“ – Ödön von Horváth und das Theater

Eine Ausstellung des Theatermuseums (Wien) in Kooperation mit dem Franz-Nabl-Institut (Graz)

15.3.2018 bis 11.2.2019, Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien

Eröffnung: 14.3.2018, 18 Uhr

KuratorInnen: Nicole Streitler-Kastberger und Martin Vejvar

Gestaltung: Peter Karlhuber

Die bis heute ungebrochene Faszination, die Ödön von Horváths Stücke ausüben, ebenso wie die politisch-kulturelle Aktualität der darin verhandelten Themen sind die grundlegenden Impulse, die der Ausstellung im Theatermuseum zugrunde liegen. Anhand dreier ausgewählter Stücke, Italienische Nacht, Geschichten aus dem Wiener Wald (beide 1931) und Kasimir und Karoline (1932) werden den BesucherInnen verschiedene Zugänge zum Werk Horváths, seinem Verhältnis zum Theater aber auch zu den Kontexten der Weimarer Republik ermöglicht. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk der Horváths Œuvre durchziehenden Themenreihe Erotik, Politik und Ökonomie.

In der Ausstellung werden zahlreiche Originalmaterialien Horváths gezeigt, die seinem Nachlass am Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek und der Wienbibliothek im Rathaus entstammen. Entwürfe und frühe Fassungen zu seinen bekannten Werken geben Einblick in die spezifische Arbeitsweise des Autors, seine kunstvolle Verwendung und literarische Aufladung trivialer Szenen und kolportagehafter Vorlagen ebenso wie seine eminent theaterpraktische Denkweise. Eine wichtige Quelle für diesen Aspekt der Ausstellung ist auch die historisch-kritische Wiener Ausgabe sämtlicher Werke Ödön von Horváths, die von den KuratorInnen editorisch betreut wird und seit 2005 am Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek und seit 2015 am Franz-Nabl-Institut der Universität Graz entsteht. Die Materialien aus dem Nachlass Horváth werden in der Ausstellung ergänzt um zahlreiche Objekte aus Archiven, Museen und Bibliotheken des gesamten deutschsprachigen Raums, die Horváths Leben und Werk sowie die spezifische Kultur der Zwischenkriegszeit beleuchten.

Ende dieses Seitenbereichs.
Zur Übersicht der Seitenbereiche.