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Objekt des Monats: Februar 2017

Deckblatt einer Arbeit Günter Eichbergers für das Fortsetzungsproseminar „Experimentelle Prosa“ bei Dr. Gerhard Melzer, 12 Bl., 4.4.1980, Archiv des Franz-Nabl-Instituts für Literaturforschung

Seit jeher ist das Verhältnis zwischen den AutorInnen und „den tüchtigen burschen von der germanistik“ (H.C. Artmann) ein leicht gestörtes, ist doch für die ersteren der Pegasusritt meist mit einer vergleichsweise massiven ökonomischen und (literaturbetrieblich determinierten) Unsicherheit verbunden. Nichtsdestotrotz fungiert das Germanistikstudium häufig als Bestandteil von Schriftstellerbiographien, so auch bei Günter Eichberger, der im Sommersemester 1980 bei Gerhard Melzer ein Proseminar über „Experimentelle Prosa“ absolviert. Als Abschlussarbeit schreibt er über den ihm freundschaftlich verbundenen „Autorenkollegen“ H.C. Artmann, den er bereits 1977 als Achtzehnjähriger zu Hause in Judenburg anlässlich einer Lesung kennen gelernt hatte. Artmanns Lebenshaltung, sein literarisches Spiel mit Autorschaft und Authentizität, seine poetisch-artifizielle, gleichzeitig individualisierend-auratische Sprache faszinieren (nicht nur) Eichberger. Wie aber ein Poetenbewusstsein in Sekundärliteratur einfangen? In Melzers Proseminar ist Raum für Ansätze jenseits der ausgetretenen Pfade einer akademisch-trockenen, autoritativen statt autorzentrierten Germanistik, die um 1980 in Graz vorherrschend war.

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