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Objekt des Monats: Juli 2017

Der Schulmeister vom Himmelpfortgrund von Lois Groß: Programmheft und Originaltyposkript.

Er war einer der prägendsten Gestalten des Grazer Theaterlebens in der Zwischenkriegszeit und doch wird er in kaum einer Überblicksdarstellung erwähnt, geschweige denn in seiner Bedeutung für die populäre Schauspielkunst entsprechend gewürdigt: der Schauspieler, Regisseur, Theaterleiter und Dramatiker Lois Groß.
Geboren 1893 als Sohn einer Dienstmagd und eines Schuhmachers in Trautmannsdorf und auf den Namen August Frankl getauft, tritt er bereits 1910 mit seiner Schwester Milla beim Sommertheater Gleichenberg auf. Nach dem Ersten Weltkrieg gründet Groß in Andritz die Alpenländische Volksbühne, die 1923 mit Aufführungen eines Passionsspiels im Grazer Minoritensaal und des Hofmannsthal‘schen Jedermann in der Dialektadaption von Franz Löser als Freilichtspiel erste größere Erfolge feiert. Für seine Inszenierung des Wandertheaterstücks Niemand und Jemand, das bereits 1608 von englischen Schauspielern in der Grazer Burg aufgeführt worden war, ließ Groß vom ‚Steirischen Werkbund‘ im Stefaniensaal eine mobile Bühne errichten, die ihm ein finanzielles Desaster bescherte.

Sein im Sommer 1934 am Rechberg geschriebenes ‚Wiener Singspiel‘ Der Schulmeister vom Himmelpfortgrund bringt die sattsam bekannten Schubert-Klischees vom schüchternen Mädchenverehrer, herzensguten Hilfslehrer und von Selbstzweifeln geplagten, doch seiner Begabung bewussten Genie denkbar simpel auf die Bühne. Thematisch, nicht aber musikalisch greift es dabei Motive aus Heinrich Bertés Operetten-Welterfolg Das Dreimäderlhaus (1916) auf, dessen Libretto bekanntlich auf dem Schubert-Roman Schwammerl (1912) des Grazer Erfolgsautors Rudolf Hans Bartsch beruht.

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