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Objekt des Monats: Oktober 2016

Donnerstag, 06.10.2016

Urs Widmer: Brief an Klaus Hoffer

Den im April 2014 knapp vor seinem 76. Lebensjahr an Krebs verstorbenen Schweizer Autor Urs Widmer verband mit Klaus Hoffer, seinerseits Autor aus dem Kreis der Grazer Gruppe bzw. der Literaturzeitschrift manuskripte, ein langjähriger Briefaustausch sowie eine enge kollegiale und persönliche Freundschaft, die auch dadurch dokumentiert ist, dass die Zahl der Briefe Widmers an Hoffer jene der von anderen an den Verfasser des viel gerühmten Doppelromans Bei den Bieresch, bestehend aus Halbwegs (1979) sowie Der große Potlatsch (1983), gerichteten Briefe anderer Autoren, Wissenschaftler etc. bei weitem übersteigt.

Der Kontakt zwischen dem Autorenduo rührte zunächst von einer Begegnung im Hessischen Rundfunk im Jahre 1967 her, für den der zu dieser Zeit in Frankfurt lebende Widmer literarische Texte und eben auch solche des jungen Hoffer für das Radio bearbeitete. In der Folge blieb die Verbindung zwischen den beiden lebenslang aufrecht. Widmer knüpfte überhaupt ein enges Band zur Grazer literarischen Szene, besonders zu Alfred Kolleritsch‘ manuskripten – sein erster Text dort erschien im Heft 25 (1969), viele weitere sollten in den nächsten Jahrzehnten folgen. Es war Widmers ausdrücklicher Wunsch, dass in den manuskripten auch sein letzter Text (mit dem bezeichnenden Titel Im freien Fall – H. 204/2014) publiziert werde. Klaus Hoffer selber holte ihn in Zürich am Sterbebett des Freundes ab.

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Harald Miesbacher

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