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Ödön von Horváth: Sladek und Italienische Nacht

Montag, 07.11.2016

Mit dem zweiten Band der historisch-kritischen Ausgabe werden zwei Stücke Horváths neu ediert, die den Beginn seiner Präsenz im Berliner Theaterbetrieb markieren und die deutlich politisch Stellung beziehen.

In den beiden Fassungen von Sladek, Sladek oder: Die schwarze Armee und Sladek, der schwarze Reichswehrmann, behandelt Horváth die Problematik der nationalistischen Geheimbünde in der Weimarer Republik. Mit Italienische Nacht und seiner Vorstufe Ein Wochenendspiel eröffnet er den Reigen seiner vier großen Volksstücke, indem er Konflikte zwischen Sozialdemokraten und Faschisten in einer bayerischen Kleinstadt darstellt. Die äußerst erfolgreiche Uraufführung von Italienische Nacht am 20. März 1931 im Theater am Schiffbauerdamm legte den Grundstein für die wenige Monate später am Deutschen Theater stattfindende Uraufführung von Geschichten aus dem Wiener Wald und die Verleihung des Kleist-Preises an den jungen Autor. Der Band bietet eine genaue Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte und anhand der Originaltyposkripte bzw. der Erstdrucke überprüfte Endfassungen. Diese werden durch kommentierende Texte in ihrer genetischen Stellung und ihren Transformationen nachvollziehbar gemacht.

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